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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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an der Grenze

04.05.06 by Wolfgang Gerner


21c

Kein Zahn ist wie der andere. Und das ist gut so – schließlich ist die Abwechslung Teil des Spaßes an der Arbeit. Trotzdem sehnt man sich manchmal nach dem „Elfmeter“ und zwar dann, wenn die Variationsbreite an einer der beiden Grenzen angelangt ist. In diesem Fall ging es um einen mittleren oberen Schneidezahn, der einen kleinen Zahnfilm (BIld oben) vollständig ausfüllte. Bei Ingle/Bakland, endodontics 5.th edition, nachgeschaut, ist für einen „oberen Einser“ durchschnittlich eine Länge von 23,3 mm zu erwarten, bei einer minimalen von 21 mm und einer maximalen von 25,6 mm. Unser Zahn verfügte über eine Länge von 28 mm und erforderte deshalb eine Extraportion Fingespitzengefühl in Aufbereitung und Obturation. Letztere erfolgte im Gegensatz zur sonstigen Gewohnheit in der lateralen Kondensation (Bild unten). Diese Technik setze ich seit längerer Zeit nur noch sehr selten ein – wegen ihrer guten Kontrolle des apikalen Abschnittes ermöglicht sie aber bei sehr langen oberen Front- oder Eckzähnen ordentliche Ergebnisse.

Kategorie: Fallbeispiele

Zahnarzt Dr. Gerner, Zahnerhaltung und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen.