Instrumentenbruch


Instrumentenbrüche sind mit vom Nervigsten was unser Fach zu bieten hat und deshalb nach Kräften zu vermeiden. Leider gelingt es nicht immer. Ein Spitzenreiter ist die Fraktur im Bereich der Mündungsstelle der beiden mesialen Kanäle in unteren Molaren. Eine Entfernung gelingt nach meiner Erfahrung nur in seltenen Fällen, das Teilchen zu passieren und im Anschluß in die Wurzelfüllung zu integrieren hingegen annähernd regelmäßig. Die Aufklärung des Patienten kann nach meinem Dafürhalten knapp und übersichtlich bleiben, da derlei Zwischenfälle üblicherweise keine klinischen Auswirkungen haben.

2 Kommentare

Hallo, ich bin ein absoluter Laie auf diesem Gebiet, aber mich würde schon interessieren, ob die passierten Teilchen nicht von der Wurzelfüllung abgestoßen werden können und es dadurch zu “Komplikationen” kommen könnte?

[ 1 ]  Angelika | 12.06.09, 12:29 Uhr

Moin,
ich als Zahntechniker hatte ein ähnliches Problem in unserer Paxis.
Ich hatte für Patient xy in Regio 47 eine VMK Krone mit Stiftaufbau
(gelb, extra dünn) anzufertigen.
Gesagt, getan.
Die fertig verblendete Krone wurde mit ‘filigranen’ Stiftaufbau
beim Patienten überprüft, Sitz, Randschluß, Form, Farbe, Okklusion,
alles OK. Patient war sehr zufrieden!
Unsere Helferin, mischte Havardzement
an,Chef trocknete den Stumpf.
Da das Wetter zzt. recht warm war und getrödelt wurde,
zog der Zement irgdwie doch langsam an.
Beim Einsetzen des Siftaubaus verkantete er leider
und zog an. Klasse!
Bis eine Zange zur Hand war, und angesetzt wurde,
war alles schon angezogen!
Was passiert dann noch, richtig der ‘filigrane’ Stiftaufbau brach!
…. Mußte natürlich neu präpariert werden ( neuen dickeren) Sift und
Krone passte auch nicht mehr, auch neu!
Was lernen wir draus?
Immer die Ruhe und kühlen Kopf bewahren! ;-)

Patient war trotzdem glücklich, ich auch!

[ 2 ]  Lange | 08.07.09, 17:43 Uhr

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