Kompressor

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Als ich mittags einen Kaffee beim Bäcker an der Straße vorne besorge, höre ich ein Zischen aus dem Keller und bin etwas besorgt. Das ist eher vorsichtig formuliert. Da der Kompressor sozusagen die Lebensader der Praxis ist, sind verdächtige Geräusche gleichbedeutend mit Stress pur. Später gehe ich runter um zu hören, wie das gute Stück Luft verliert. Schöner Mist. Ein Anruf bei Sanitär Schwarz, kurzes hin und her, Herr Schwarz kann vorbei kommen. Wir besprechend weitere Maßnahmen, umstöpseln auf den Kompressor von Herrn Schwarz und Instandsetzung unserer Mühle. Gut. Am Abend bleibt dann der Bohrer stecken, der Kompressor hat früher als geplant die Flügel gestreckt, nichts geht mehr. Wieder ordentlich Telefoniererei, morgen früh kommt das Austauschaggregat. Hoffentlich. Aber auf Sanitär Schwarz ist Verlass, Viertel vor Acht wird im Keller noch getüftelt, bald ist wieder Druck auf der Leitung und wir starten mit 15 Minuten Verspätung in eine Wurzelbehandlung eines unteren kleinen Backenzahnes. Müsste aufzuholen sein, obwohl die klinische Situation nicht einfach ist. Die Kontrolle zeigt eine dicke Überraschung – der Tag ist mein Freund.

2 Kommentare

Für viele Kollegen ist Endo eine Übel, welches unter Zeitdruck einfach nur nervt. Seit zwei Jahren arbeite ich mit einem elktronischen Aufbereitungsgerät und habe neben schönen Wurzelfüllungen auch richtig Spaß an der Endontie . Die Patienten können diese Erfolge meisten nicht nachvollziehen, egal wenn man mit so einer schönen Aufnahme in den Feierabend geht ist Alles gut.
vp

[ 1 ]  Vladimir Popov | 11.08.10, 22:45 Uhr

Da lacht das Herz eines jeden Zahnmediziner’s.

[ 2 ]  Sebastian Kaul | 18.01.11, 10:18 Uhr

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